Theatertermine


Küsse für die Tanten
Lustspiel in drei Akten 

Samstag
04.01.2020

Zehntscheuer
19:30 Uhr
 

Sonntag
05.01.2020

Zehntscheuer
16:00 Uhr
 

Samstag
11.01.2020

Zehntscheuer
19:30 Uhr

Das Plakat

 

 

 

 

TSV-Familie feiert umjubelte 34. Premiere mit





Die Tanten waren ganz einfach der Brüller


Auch nach über drei Jahrzehnten hat das Laientheater in der Vorbach-gemeinde nichts von seiner individuellen Art, der Spielfreude und einem tollen Publikum verloren. Die Theatergruppe 0815 präsentierte bei der Premierenvorstellung anlässlich der traditionellen TSV Jahresfeier das Lustspiel „Küsse für die Tanten“ von Erika Elisa Krug überzeugend, mit schauspielerischem Talent und viel Einsatz. Zwei Stunden beste Unterhaltung waren garantiert.

Ein köstlich humorvolles, sehenswertes Theaterstück, mit faszinierender Situationskomik, das von den Mitwirkenden vorzüglich umgesetzt wurde. Die Spielfreude aller Beteiligten und das passende Bühnenbild waren beste Voraussetzungen für eine gelungene Premiere und brachte so manche Besucher im Hinblick auf seine eigenen familiären Verhältnisse ins grübeln. In der überzeugend dargestellten Story, würdigte das begeisterte Publikum die Leistung der Mitwirkenden mit viel Szenenapplaus. Der lang anhaltender Beifall am Ende, waren Ausdruck und  Anerkennung, für die gezeigte Leistung der Theatergruppe.

 

Zum Inhalt: Der den drei Tanten ans Herz gewachsene Lieblingsneffe Timo, besucht mit seiner Freundin Heike während der Semesterferien seine ledigen Tanten Alma, Berta und Christa. Da die sehr fürsorglichen Tanten nicht wissen dürfen, dass die Beiden mit dem Motorrad gekommen sind, stellen sie ihre Maschine in Nachbars  Schuppen. Die Motorrad Klamotten verstecken sie  in der Wohnung der Tanten. Durch Zufall finden die Tanten die Lederausrüstung und als die aufmerksame Nachbarin und Klatschbase Vevi ihnen auch noch erzählt, dass die Bank von zwei Motorradfahrern überfallen wurde, nehmen sie an, dass der Bub und seine Freundin die Täter sind. Diese Annahme führt natürlich zu einem atemberaubenden Chaos.

Der überraschend angereiste, wohlhabende Vater von Heike und die neugierige und  auf die Belohnung scharfe, geldgierige Nachbarin Vevi, bringen zusätzlich Verwirrung in das Haus der ehrwürdigen Damen und bringen diese fast an den Rand der Verzweiflung.

Die ausgefeilte Geschichte dieses Lustspiels, mit zum Teil atemberaubender, origineller Situationskomik, waren die idealen Voraussetzungen für ein turbulent-komisches Theater, das die Besucher bei bester Unterhaltung voll in den Bann zog  und die Spannung bis zum letzten Vorhang aufrecht erhielt.

 

Die Schauspieler: Die zehn, zum Teil langjährigen erfahrenen und glänzend aufgelegten Darsteller, mit nicht weniger als fünf Neuen im Team, ließen durchwegs große Spielfreude erkennen. In den drei Paraderollen, das Urgestein und nicht weg zu denkende Original der Theatergruppe Annegret Hein, als abergläubische Tante Alma. Ihre biedere jüngere Schwester Berta, wurde von Isolde Neef, einem ebenfalls erfahrenen Mitglied der Theatergruppe sehenswert verkörpert. Das „Nesthäkchen“ des Trios die besonders christlich angehauchte Tante Christa, war mit Regina Hever, ein mehr als talentierter Theaterneuling besetzt. Diese drei originellen Charakteren waren mit ihrem Erscheinungsbild, der Mimik und ihrem schauspielerischem Talent ganz einfach „der Brüller des Abends“.

Als Neffe der Tanten, Student und lieber Bua Timo, trat mit Marco Feidel ein langjähriges Mitglied des Ensembles in bewährter Manier in Erscheinung. Als seine Freundin Heike und verwöhnte Göre war die selbstsicher überzeugend auftretende, Katharina Schäfer im Einsatz. Die Klatschbase Vevi, eine Nachbarin der Tanten, die mit ihrem neugierigen Sensationsgehabe die Herzen der Anwesenden im Sturm eroberte, wurde vom Bühnenneuling Lara Oechsner herzerfrischend verkörpert.

Ein weiteres Urgestein und Senior der Truppe, August Engert, stellte die Amtsperson Fritz Scholle in seiner gewohnt ruhigen, humorvollen Art dar. Seine Spielfreude und Gelassenheit war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Als sein Freund und Stammtischkollege trat mit Matthias Reuß, ein weiterer Neuling als Klempner Max in Erscheinung. Mit dem Hüter des Gesetztes, als Polizist Hans Schnurr  trat der jugendliche Adrian Vogel als Neuer in Erscheinung. Der Geschäftsmann, Heikes Vater Paul Baum, wurde vom erfahrenen Schauspieler Michael Weber-Schwarz, der zum ersten Mal die Laudenbacher Bühne betrat, souverän und ausdrucksstark dargestellt. Seine Bühnenpräsenz und sein souveränes  Auftreten, vervollständigte das Gesamtbild von einem gelungenen und sehenswertem  Theater in Laudenbach.     

Als Souffleuse stand Greta Wirth zur Seite. Für Ton, Licht und Musik zeichnete sich Stefan Söder verantwortlich.

Spielleiter Raimund Zenkert und sein bewährtes Team haben in der 34. Theatersaison erneut sehr viel Zeit und Mühe aufgebracht, um  ihrer TSV-Familie ein unterhaltsames, kurzweiliges Laientheater zu präsentieren. Das ist ihnen mit dem Stück "Küsse für die Tanten" auf eindrucksvolle Art und Weise gelungen ist.


Die Theatergruppe 0815 mit Ihrem schauspielerischem Leiter Raimund Zenkert (Mitte).

 

Die weiteren Aufführungen sind am:   

Samstag,  4. Januar um 19:30 Uhr                                   

Sonntag,   5. Januar  um 16:00 Uhr 

Samstag, 11. Januar um 19:30 Uhr.

 

Am Sonntag 5. Januar werden ab 15:00 Uhr den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten. Saalöffnung ist jeweils eine Stunde früher. 

 

Karten für diese Veranstaltungen können
in der Volksbank Vorbach-Tauber eG in Laudenbach Tel. 07934/ 7037

oder an der Abendkasse erworben werden. 

Bericht und Bilder:  Paul Mayser


Kabarett in Laudenbach
23. Oktober 2020